Danke

Danke

 

Danke

 

Am 2.10. gab es in der kleinen Kirche “St. Marien” in Hohenmölsen einen Dankgottesdienst. Aus vielen Gründen konnte gedankt werden: Für die Ernte des Jahres 2016, dass die Menschen in Europa genug zu Essen haben und eigentlich Wunderbares essen können, aber auch für die Christen, die in dieser kleinen Gemeinde, der ehemaligen Pfarrei, meiner Heimatgemeinde den Glaube an den Gott der Liebe und der Barmherzigkeit bekennen und zu leben versuchen. Ich sage Dank für zwei Monate in Deutschland, in denen ich als "Botschafter“ der Menschen in Afrika unterwegs sein durfte, alte und neue Freunde treffen konnte und wo wir uns viel über Afrika und Deutschland, über Afrikas Rolle und die außerordentlichen Werte der afrikanischen Menschen ausgetauscht konnten.

Ich sage auch Dank für die materielle und moralische Unterstützung. Ich weiß nicht, wieviel Gebete für die Menschen in Solla und den Dialog zwischen den Welten gesprochen werden. Aber ich bin sicher, dass wir nicht aus eigener Kraft leben und es auch nicht aus eigener Kraft schaffen. Danke für diesen geistlichen Rückenwind.

1000 km für Togo, wollte ich mit dem Fahrrad fahren und tatsächlich hat der Herr mir die Kraft und das geeignete MIFA-Rad dazu gegeben. Danke. Ich weiß nicht, ob alle das Zeichen verstanden haben. Kurz gesagt: Auch in Deutschland will ich nicht unter den Reichen sei, unter denen, die alle Möglichkeiten haben, sondern unter den einfachen Leuten, die aus ihrer Fahrrad-Perspektive manchmal viel mehr Schätze entdecken als Gold und Glitzer. Danke, danke Herr, für alles, was du mir bei all diesen Fahrten an Schönheiten Deutschlands und Europas geschenkt hast.

Für die, welche ich zurücklasse, bitte ich um Frieden. In Deutschland habe ich diesesmal viel Diskussion und viel Polarisation erlebt. Ich denke, man sollte die Menschen nicht unterscheiden zwischen Inländer und Ausländer, sondern in jene, die offen sind für den anderen (und für das Geheimnis Gottes) und jene, die verschlossen sind. Ich erlebe diese Offenheit zu Gespräch, Dialog, gemeinsamer Entdeckung, Problemlösung und tieferem Verstehen sowohl in Afrika als auch Deutschland. Danke Herr, danke für alle Friedensstifter in der ganzen Welt.

 

Gott behüte euch!

 

Auf Wiedersehen in 2 Jahren!

 

Ronald

 

Das Büchlein “Afrika ist klug” kann auch weiterhin vergeben werden. Ich habe es der Gemeindereferentin von Naumburg, Franziska Scherf anvertraut, dort kann es angefordert werden. Nach dem Ausdrucken kann es gegen eine kleine Spende verschenkt werden.

Hier die Kontakt-Mail: FranziskaScherf@web.de

Ich danke allen, die beim Gelingen dieses ersten Versuches mitgewirkt haben.

 

Der Stand des Spendenbarometers: direkt eingegangene Spenden 6089 €

 

Es gibt, wie mir scheint 2 Togoreisende für 2017. Wer Genaueres wissen will, wende sich an Pfarrer Jürgen Pillwitz in Querfurt. jupillwitz@web.de